Das künstlerische Projekt "Plan B" im Ascherslebener Kunst- und Kulturverein (AKKU) September 2003
Die Abwanderung der arbeitssuchenden Bevölkerung, leerstehende Häuser und eine nervende, triste
Ortsdurchfahrt bestimmen den Zustand zwischen Aufbruch und Abbruch in Aschersleben.
Diese Situation sollte genutzt werden, um die Lücken in Architektur, Kultur- und Kunstlandschat mit neuen
Ansätzen für eine urbane Qualität zu überdenken. Die Möglichkeiten punktueller Kosmetik,
Erhaltung historischer Bausubstanz und aller einzelnen Bemühungen zur Bereicherung der Stadt mit Kunst und kulturellen
Angeboten sind notwendig und richtig. Durch die besondere Situation der Stadt mit den offensichtlichen Auswirkungen der
Entwicklungen der letzten Dekade wird eine grundsätzliche Auseinandersetzung aus künstlerischer Sicht im
Zusammenhang mit infrastrukturellen, wirtschaftlichen und sozialen Gesichtspunkten für lohnenswert gehalten. ...
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